Rückblick ,,Trierwallfahrt für Jung und Alt“ 09.-13. Oktober 2021

Datum:
So. 31. Okt. 2021
Von:
Renate Tietz

Wallfahrt für Jung & Alt vom 09.10.2021 bis 13.10.2021

„Schaut hin!!

Zur diesjährigen Wallfahrt für Jung und Alt machten sich 16 Pilger*innen, darunter 3 Erstpilger*innen, auf den Weg.

Nachdem wir unser Gepäck verladen hatten, verabschiedete Pfarrer Rüdiger Hagens uns mit einem Gottesdienst und feierlichen Segen.
Als Erstpilgerin wurde mir dann die Ehre zu teil, das Kreuz bis zur Matthiaskapelle zu tragen. Nach einem kurzen Gebet verabschiedeten wir uns von unseren Lieben und fuhren dann zur ersten Station in Schwerfen los.
Ab hier ging es zu Fuß weiter. An jeder Station wurden Gebete, Meditationen und Impulse vorgetragen, die von den Pilger*innen gestaltet wurden.

Es hat mich sehr beeindruckt, wie unterschiedlich die Ideen für diese Gebetsstationen waren und wie wunderbar sie zum Jahresthema „Schaut hin!“ passten. Alle haben sich so viel Mühe bei der Auswahl der Texte gegeben, dass hier schon klar war, da wurde „hingeschaut“.
Aber auch unterwegs habe ich dieses Thema immer wieder gespürt. Obwohl sich die meisten Mitpilger*innen schon lange kannten, fühlte ich mich von Anfang an dazugehörig. Die vielen Gespräche, die Gebete, das Singen haben uns sofort zu einer Gemeinschaft verbunden. Ich konnte stets spüren, dass ich hier mit Menschen unterwegs war, die nicht nur wegen des Wallfahrtsthemas „hinschauen“, sondern dies auch in ihrem Alltag machen. Abends saßen wir dann lange zusammen und erzählten, lachten und sangen, wodurch wir noch mehr als Gemeinschaft zu zusammenrückten.

Wallfahrt im heutigen Sinne meint, dass Menschen aus ihrem Alltag aufbrechen, um neue Erfahrungen zu machen in der Anstrengung des Weges, der Stille, des Gebetes, des Gespräches mit anderen, die ebenfalls „auf dem Weg“ sind zu einem Gnadenort. Als wir in Trier das Grab des Heiligen Apostels Matthias erreicht hatten, konnte ich spüren, dass die Gemeinschaft uns bis hier getragen hat. Ich habe neue Erfahrungen gemacht und tolle Menschen kennengelernt, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Ich danke alle Pilger*innen von Herzen, dass sie diese Wallfahrt zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Renate Tietz