Einmütig in Gebet und Tat

30 Jahre Sankt-Matthias-Bruderschaft Trier

SMB Trier (c) SMB Trier
SMB Trier
Fr 3. Nov 2017
Hans-Arno Steinbrecher
Es war der 31. März 1987, als sich 28 „Männer und Frauen, denen die Matthiasverehrung am Herzen liegt“, in einer konstituierenden Sitzung zur St.-Matthias-Bruderschaft (SMB) zu-sammengefunden hatten. Die feierliche Aufnahme erfolgte im Hoch-amt am 3. Mai durch Abt Ansgar.
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Jahr für Jahr läuten seit dem Sonntag vor Christi Himmelfahrt mehrere Wochen lang über den ganzen Tag hinweg immer wieder die Glocken der St.-Matthias-Basilika: Sie begrüßen die zahlreichen Pilgergruppen, die betend und singend von weit her zum Apostelgrab kommen.

Nach ihrem langen Weg suchen diese mehr als 5000 Männer und Frauen über Gottesdienst und Gebet hinaus eine Gelegenheit zum Ausruhen, zur Stärkung mit Speisen und Getränken, zum Gespräch untereinander, aber auch mit den Menschen vor Ort. Dazu macht die St.-Matthias-Bruder-schaft Trier seit 30 Jahren ihre Angebote.

Es war der 31. März 1987, als sich 28 „Männer und Frauen, denen die Matthiasverehrung am Herzen liegt“ (Pfarrbrief 2/1987), in einer konstituierenden Sitzung zur St.-Matthias-Bruderschaft (SMB) zusammengefunden hatten. Die feierliche Aufnahme erfolgte im Hochamt am 3. Mai durch Abt Ansgar.

Die zunächst kleine Schar von 28 Schwestern und Brüdern des Jahres 1987 wuchs im Laufe der Jahre zu einer Gemeinschaft von zeitweise über 100 Mitgliedern an. Sie hat seit Längerem ein Bruderschaftsleben entwickelt, das über die Aufgabe der Pilgerbetreuung hinausreicht. So werden im Verlaufe des Kirchenjahres unterschiedliche Formen der Begegnung und Aktivität gepflegt. Wichtig für andere St. Matthias-Bruderschaften und Pilgergruppen ist die Pilgerbetreuung und Gastfreundschaft. Lange ausgeübte und beliebte Veranstaltungen wie die Weihnachtswallfahrt, der Emmausgang und die Seniorenwallfahrt wurden mittlerweile aufgegeben.

Im ersten Vorstand arbeiteten mit dem geistlichen Leiter Bruder Bernhard Haverkamp als 1. Brudermeister Paul Weber, als 2. Brudermeister Hans Marchand, als Schriftführer Hans-Arno Steinbrecher und als Schatzmeister Günter Bösen.

1989 trat Br. Hubert Wachendorf die geistliche Leitung an, die er 23 Jahre lang innehatte.

Das Amt des 1. Brudermeisters wechselte anfangs satzungsgemäß von Jahr für Jahr, wobei der 2. Brudermeister jeweils dieses Amt übernahm. Seit 1995 erfolgte eine jährliche Neuwahl, ab dem Jahr 2000 eine Wahl auf drei Jahre.

Im Jahr 2013 übernahm Br. Athanasius Polag die geistliche Leitung der Bruderschaft. Seither hat die Bruderschaft mit Rücksicht auf das Alter ihrer Mitglieder Satzung und Formen der Pilgerbetreuung auf das Machbare abgestimmt. Dazu wurden den Vorstandsämtern über das Amt des 1. Brudermeisters hinaus klare Verantwortlichkeiten zugeordnet: Gastfreundschaft, Gottesdienste, Arbeitsorganisation, Geselligkeit und Zusammenarbeit mit der Pfarrei.In diesen Ämtern arbeiten gegenwärtig Hans-Arno Steinbrecher, Bruni Werner, Laurenz Trouet, Matthias Werner, Hildegard Brosa, Wolfgang Marchand, Peter Feltes sowie als Mitarbeiter im Pilgerbüro Norbert Hellenthal.

Zurzeit gehören der Bruderschaft 75 Personen an. 20 weitere Helferinnen und Helfer bringen sich als wertvolle Kräfte in die Pilgerdienste ein. Ohne die Beteiligung nahezu aller Mitglieder, die sich nicht nur in der Vergangenheit um das Pilgerwesen verdient gemacht haben, sondern sich noch immer je nach familiärer Situation, Gesundheitszustand und Alter in unterschiedlicher Weise einsetzen, ist die Aufgabe, der sich die St.-Matthias-Bruderschaft Trier gestellt hat, nicht zu leisten. Daher ist auch jede weitere hilfreiche Hand herzlich willkommen.

 
 
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